Abluft planen

Die Abluft zieht warme, feuchte Luft aus dem Zelt und schickt sie durch einen Aktivkohlefilter nach draußen. Damit sie leise läuft und genug schafft, rechnest du einmal kurz und kaufst Lüfter, Filter und Schlauch im gleichen Durchmesser.

1. Wie viel Luft muss raus?

Faustregel: Das Zeltvolumen soll etwa einmal pro Minute ausgetauscht werden, also Volumen × 60. Filter, Schlauch und die Wärme der Lampe kosten Leistung. Deshalb nimmst du das Ganze mal zwei.

Beispiel: 100 × 100 × 200 cm sind 2 m³. 2 × 60 × 2 = 240 m³/h.

Zelt Volumen Lüfter ab Durchmesser
60 × 60 × 180 cm 0,6 m³ 75 m³/h 100 mm
90 × 90 × 200 cm 1,6 m³ 195 m³/h 100–125 mm
100 × 100 × 200 cm 2,0 m³ 240 m³/h 125 mm
120 × 120 × 200 cm 2,9 m³ 350 m³/h 125–150 mm
150 × 150 × 200 cm 4,5 m³ 540 m³/h 150–160 mm

Ein regelbarer Lüfter mit Reserve ist besser als ein kleiner, der immer auf 100 % läuft. Gedrosselt ist er leiser, und im Sommer hast du Luft nach oben.

2. Der Filter

Der Aktivkohlefilter hängt im Zelt ganz oben, der Lüfter sitzt direkt dahinter. Der Filter muss mindestens so viel m³/h schaffen wie der Lüfter und den gleichen Anschluss haben. Sonst bremst er die ganze Strecke.

3. Schlauch und Kleinteile

  • Flexschlauch im gleichen Durchmesser, so kurz und gerade wie möglich. Jeder Knick kostet Leistung.
  • Zwei Schellen oder Manschetten pro Verbindung, damit nichts abrutscht.
  • Seilratschen für Filter und Lüfter, damit du die Höhe ändern kannst.
  • Optional ein Schalldämpfer hinter dem Lüfter, wenn das Zelt im Schlafzimmer steht.

4. So prüfst du, ob es passt

Die Zeltwände ziehen sich leicht nach innen. Dann ist im Zelt Unterdruck, und die Luft geht nur durch den Filter raus. Blähen sich die Wände, ist die Abluft zu schwach oder die Zuluftöffnungen sind zu klein.

Die Teile im Shop

Oder du stellst alles im Growbox-Baukasten zusammen. Der achtet auf den gleichen Durchmesser.

Begriff unklar? Im Glossar steht er in drei Sätzen.

Stand: 03.10.2026

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